Der Bowler ist ein SportsMann der sich an die aktuellen Bedingungen anpassen

muss um erfolgreich zu sein. Das ist ein entscheidendes Kriterium dieses Sports.

Von 1982 bis zum sog. Mauer-Fall

nahm ich an internationalen Turmieren teil,

danach bis ca.1995 noch rel. sporadisch an nationalen.

ca.2004/2006 nochmal bei StrikeesBremen an der 2./bzw. 1.Bundesliga,

" I still had enough power & touch; be sure."

sodass mir ein Bild der Veränderungen >30Jahre zur Verfügung steht

da ich über ein relativ intaktes Erinnerungs-Vermögen verfüge.  -Soviel vorab.

 

Die Frage lautet:

Was musste ein Bowler können um erfolgreich zu sein?

-bzw.

                 Wie haben sich die Bedingungen & Anforderungen verändert?

 

 

1982 spielte man auf Holzbahnen und hatte Gummi- oder PolyesterBälle.

Der Anlauf war ebenfalls aus Holz. Es gab keine Computer-

der Bowler musste also rechnen können.

Seinerzeit war es von grossem Vorteil, wenn man kaum Spares verpasste

und in der Lage war dem Ball Umdrehnungen durch die AbgabeTechnik zu

verleihen. Ebenfalls war es günstig wenn ein Spieler am Spot die Leisten 4-6,5

treffen konnte, da es keine Computerprogrammierten Ölmaschinen sondern

(Brunswick-Hallen) solche an denen der BahnPfleger den Aussenteil der Bürste

vom Bahnkontakt manchmal gänzlich fernhielt oder die äußeren Düsen (AMF)

mehr als zum Bahnerhalt unbedingt nötig nach innen ausrichtete.

Extrem günstig war es, falls aussen nicht geöffnet gewesen sein sollte, wenn

man links vom auf HolzBahnen vorhandenen sog. LaneTrack die Leisten 22

bis 27,5 am Spot treffen und den Halt nutzen konnte ohne dass der Ball abprallte. Aber das war eher selten gefragt- obgleich häufig möglich.

Wenn ich mich richtig erinnere kann es sein, dass 1982 der beste deutsche

Spieler der EM-Jugend, als einziger einen UrethaneBall benutzte. (-unter

Vorbehalt; W.Meiburg/blackAngle). Ich selbst nahm zum Ende hin den GummiBall meines Trainers da er schwerer war als meiner, schmirgelte ihn

verbotenerweise auf & drehte ihn Riichtung Kante um mehr Strikes zu erhalten.

Dies gelang. Es geht hier aber nicht um die Darstellung meiner Person.

(-den obigen Satz darf man, auch wenn es nicht viel bringt, gerne 2x lesen)

Trotz "beinharter" Finnen und Engländer am Start waren die BRD-ler1982

erfölgreichste Nation der EM. Welche Rolle das Ball-Material damals wirklich spielte kann ich nicht mehr ganz genau sagen.

Auf jeden Fall muss ein Bowler in der Lage sein den Ball auszuwählen, ausser, -was aber heut-zu-tage sehr ungewöhnlich wäre-  er würde nur einen Ball  benutzen und durch Behandlung der Oberfläche/ AngabeTechnik/ BallSpeed  sich anpassen.

Also:

-rechnen können

-Spares >84%

-Ball auswählen/ variieren

 

-Abgabe variieren

-Leiste 4 bis 27 am Spot als ZielPunkt nutzen können

>BallTempo & Oberfläche des Balles zu variieren ist heute evtl.  unnötig bzw.

evtl. sogar  nachteilig. Bevor es ResinBälle gab war es ein Vorteil. Man konnte einen matten Ball im high-friktion-bereich "OverPowern" oder nicht. (Z.B.)

 

zurück zur KernFrage:

handelt es sich noch um Veränderungen 

oder

ist die GrundCharakteristik des Spiels nicht mehr erkennbar?

Holz, das weiss jeder FengShuiChinese, dunstet etwas anderes aus als

Plastik. Leder auf Plastik rutscht anders als Leder auf Holz. Gummi und

Kork ist im Hautkontakt anders als Duftstoff-Plastik. BildschirmStrahlung

ist eben anders als grelles Licht. HochgeschwindigkeitsReiniger ist eben

anders als SeifenLauge. Reibung auf hochverdichtetem Kunststoff

ist anders als Reibung auf lackiertem Holz-

und nicht zuletzt ist der Klang & die Roll-Pinfall-Akustik eine völlig andere.

(wird evtl.  fortgesetzt)

 \ docendo discimus.

(lat.>: wer Kendo kann, der kann auch Diskuswerfen)

 

Fest steht, dass wohl kaum ein Ghostwriter

schnell mal eben den obigen Artikel verfassen konnte.