back to" BUCH"

Der Zusammenhang ist in unserer Tradition nicht unbekannt. Auf dem ausgeteilten Blatt finden Sie drei Christusdarstellungen    >.LINK-QUELLE

 

tl_files/images/Alte_Seite/Hara_Christus_1.jpg

Maiestas Domini (Köln, erstes Viertel des 12. Jahrhunderts)
aus: Karlfried Graf Dürckheim, Übugnen des Leibes, München 1978, S. 7

Christus auf der Himmelskugel (Trier, Ende 10. Jahrhundert
aus: Dürckheim, S. 10

Christus und der Versucher (Kathedrale von Plaimpied, Fankreich) 
aus: Dürckheim, S. 10

 

Bei allen dreien sind Bauch und Knie in erstaunlicher Weise betont. Es fehlt nicht viel, dass der Christus in Bild 1 wie ein Buddha sitzt. Lassen Sie ihn im Geist die Beine unterschlagen, dann ist die Form erreicht: Der Schwerpunkt ist unten. Der Oberkörper ist leicht. Die Schultern sind gelöst. Er sitzt wie ein Berg, was ja eine Meditationsanweisung aus der buddhistischen Tradition ist. Majestas Domini ist das Bild unterschrieben: Die Majestät des Herrn.

Die Merkmale wiederholen sich im Bild 2: Christus auf der Himmelskugel. Auch hier: Gelöste Schultern, ein energetischer Wirbel aus dem Bereich des Hara. Wieder ist auch das rechte Knie betont. Der Körper wirkt oben leicht und unten schwer und kraftvoll.

Und die gleichen Phänomene zeigen sich auch wieder in Bild 3: Christus und der Versucher. Diesmal ist es nicht ein entrückter,